Artikel vom Montag, 27. Januar 2014, 34 mal gelesen
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Nachbericht: 27.01.2014

SG Deggendorf-Straubing verspielt 2:0-Satzführung

"Wir haben dieses Spiel im Kopf verloren - nach der Niederlagenserie fehlt es den Mädels an Selbstbewusstsein - ein Teufelskreis!" so Trainerin Emi Nemtanu frustriert. Die SG Deggendorf-Straubing diktierte zwei Sätze lang das Spiel, was einerseits an den starken Aufschlägen der Donaustädterinnen lag, andererseits aber auch an der immens hohen Eigenfehlerquote der Hausherrinnen.

Im SG-Team führte Sonja Schweiger Regie und zum ersten Mal unterstützte Kathi Biederer auf der Mitteposition das Team und glänzte gleich durch gute Block- und Angriffsarbeit. Auch Meika Mader aus der zweiten Damenmannschaft des TSV Deggendorf war zum ersten Mal auf der Liberoposition mit von der Partie und machte ihren Job souverän. Iris Herman, Anna Mühlbauer, Lisa Schwarz, Valerija Titovskaya und Friede Monsheimer sorgten in dieser Phase für die nötigen Angriffspunkte und so holte man sich die ersten beiden Durchgänge mit 25:17 und 25:21.

Auch der dritte Satz begann verheißungsvoll, man lag schon mit 11:6 in Führung, als man scheinbar plötzlich Angst vor der eigenen Leistungsfähigkeit bekam. Die Unterhachinger spielten nun druckvoller und mit weniger Fehlern. Die Gäste gerieten zur Satzmitte vor allem in Annahme und Abwehr in Schwierigkeiten. Folgerichtig ging dieser Satz mit 25:22 an die Münchner Vorstädterinnen.

Diese übernahmen auch das Zepter zu Beginn des vierten Satzes, wobei die Deggendorferinnen nicht klein bei geben wollten. Man lag mit 12:15 zurück als Iris Herman zum Aufschlag und Valerija Titovskaya zum Block schritten und ihre Positionen erst beim 20:15 wieder verließen - in diesem Moment war man einem Sieg so nahe wie schon lange nicht mehr. Doch wieder kam der Bruch und man brachte im wahrsten Sinne des Wortes keinen Ball mehr über das Netz - die Unterhachingerinnen agierten wiederum abgezockt und punkteten vor allem über die Position vier zum 25:21.

Der fünfte Satz ist schnell erzählt: die SG wirkte wie unter Schock und spielte entsprechend fahrig und unorganisiert und so war das Spiel schließlich eine leichte Beute für die Münchnerinnen (15:9).

Im Deggendorfer Lager macht sich nun langsam etwas Resignation breit, aber die erfahrenen Kräfte geben sich weiter kämpferisch: "Wir wollen jetzt jedes Spiel isoliert und konzentriert angehen - und damit uns und unseren Fans beweisen, dass wir besser sind als der derzeitige Tabellenstand!" so Iris Herman.

Am nächsten Samstag (01.02.2014, 17 Uhr) stellt sich der Tabellenführer TSV Obergünzburg in der Comenius-Halle vor, und auch wenn die Gegner mit Blick auf die Tabelle nicht weiter voneinander entfernt sein könnten, wollen sich die SG-Mädels möglichst teuer verkaufen.



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